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Pressemitteilung vom 6. März 2018
Der Kampf für eine moderne Gleichstellungspolitik geht weiter

Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März fordern die SPD-Landtagsabgeordnete Gabi Rolland, Hanna Rosahl-Theunissen, Mitglied des Landesvorstands der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), und Gaby Köhler, Vorsitzende der ASF in Freiburg, weitere Fortschritte in der Gleichstellungspolitik.

„Trotz aller Erfolge in den zurückliegenden Jahrzehnten geht der Kampf für eine moderne Gleichstellungspolitik weiter“, so Rolland, Rosahl-Theunissen und Köhler. Um vollständige Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern zu erreichen, müssten noch viele Punkte umgesetzt werden. Dazu zählten etwa die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Ächtung von Gewalt an Frauen, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und Gleichstand von Frauen und Männern in Führungspositionen in Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft.

Zudem betrachten die Sozialdemokratinnen es als „armselig“, dass mit einem Frauenanteil von gerade einmal 24,5 Prozent der Landtag von Baden-Württemberg das Schlusslicht aller Landesparlamente in der Bundesrepublik ist. „Es steht schon lange fest, dass eine Reform des Landtagswahlrechts dringend geboten ist“, betont Rolland. Nur mit Einführung einer Listenkomponente werde es gelingen, die Forderung einer gleichen Anzahl von weiblichen und männlichen Abgeordneten zu verwirklichen.