24.01.2024 in Aktuelles

G9-Modell-Schule: Rolland und Fulst-Blei besuchen Wentzinger-Gymnasium

Die SPD-Landtagsabgeordneten Gabi Rolland und Dr. Stefan Fulst-Blei, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, haben sich bei einem Besuch im Wentzinger Gymnasium informiert, welche Schwerpunkte in Bildung und Erziehung die Schule den Schülerinnen und Schülern anbieten kann. Das Wentzinger-Gymnasium ist eine offene Ganztagsschule und das einzige öffentliche Gymnasium in Freiburg mit neun Ausbildungsjahren (G9).

Die Schule betont einen ganzheitlichen Bildungsansatz, um den rund 1.000 Schülerinnen und Schülern mehr Zeit und Orientierung einräumen zu können. Gabi Rolland gefällt dieser Ansatz und sagt: „Kinder und Jugendliche brauchen Zeit zum Lernen und unsere Demokratie braucht mündige Bürgerinnen und Bürger, die gewinnen wir nicht im Schnelldurchlauf.“

Einige Fächer werden dann ein Schuljahr später als üblich eingeführt, was weniger Lernstress gerade in den unteren Klassenstufen bedeutet. Hinzu kommt ein breites Nachmittagsangebot mit musischen und künstlerischen Inhalten, von dem die Kinder und Jugendlichen sehr profitieren. Im Gespräch mit Jugendlichen aus der Schülermitbestimmung (SMV) erfuhren Rolland und Fulst-Blei mehr über deren Wünsche und Ideen für eine ideale Schule. So nannte einer der Schülersprecher, dass er sich insgesamt mehr Raum für Eigenverantwortung innerhalb des Schulsystems wünsche – denn das sei es schließlich, was auch nach der Schule gebraucht werde.

Beim Unterrichtsbesuch in einer 11. Klasse diskutierten Rolland und Fulst-Blei mit den Schülerinnen und Schülern über das Thema soziale Gerechtigkeit und über Frage, ob G9 mehr Vorteile als G8 biete. Ein Schüler, der zuvor einige Jahre ein achtjähriges Gymnasium besucht hatte, berichtete, dass er in dieser Schule deutlich häufiger und länger am Nachmittag Unterricht gehabt habe, wodurch kaum Zeit für andere Hobbys geblieben sei. Deshalb betont auch Fulst-Blei: „Unsere Kinder haben ein Recht auf freie Zeit für persönliche Interessen. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten sollten wir Ihnen diese Zeit ermöglichen – die Rückkehr zu G9 ist ein guter Weg dahin“.

16.01.2024 in Pressemitteilungen

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Finanzielle Unterstützung notwendig

SPD-Landtagsabgeordnete Gabi Rolland fordert, dass das Land Baden-Württemberg für einen dringend notwendigen Erweiterungsbau der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Uniklinik Freiburg finanzielle Unterstützung leistet.
Die Lage in der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist besonders seit der Corona-Pandemie angespannt. Die zur Verfügung stehenden Plätze reichen nicht mehr aus. Die Landesregierung hatte deshalb die Bedarfsplanung für die Kliniken im Land erhöht. Jedoch fehlt es in vielen Kliniken an räumlichen Kapazitäten für neue Betten und Tagesklinikplätze.
 
Rolland kritisiert: „Auch an der Uniklinik Freiburg fehlt der Platz. Es bräuchte dringend einen Erweiterungsbau. Die Landesregierung weigert sicher aber, finanzielle Zusagen zu machen. Selbst an den Mietkosten für Übergangslösungen will sie sich nicht beteiligen. Dies ist sehr schade, denn die benötigten Geldmittel sind im baden-württembergischen Haushalt vorhanden. Letztendlich werden so trotz gut gemeinter Ansätze die jungen Patientinnen und Patienten wieder einmal allein gelassen.“

08.01.2024 in Veranstaltungen

SPD Umweltforum BW: "Erneuerbare Energien: Planungsbeschleunigungen und Naturschutz"

mit Matthias Miersch MdB

Liebe Interessierte,
liebe Genossinnen und Genossen,

„Deutschlandtempo“ nannte Olaf Scholz bei der Einweihung des ersten deutschen Flüssigerdgas-Terminals in Wilhelmshaven die hohe Geschwindigkeit, mit welcher der Ausbau erneuerbarer Energien als zentralem Element zur Erreichung der Klimaziele umgesetzt werden soll. Zu lange Planungs- und Genehmigungs-verfahren, fehlende Flächen sowie Unklarheiten im Umgang mit dem Artenschutz waren als Hemmnisse bekannt. Um diese zu überwinden, wurden in den letzten beiden Jahren auf Bundesebene intensive Anstrengungen unternommen und eine Vielzahl neuer Gesetze bzw. Gesetzesänderungen verabschiedet.

15.11.2023 in Veranstaltungen

„Krise der Demokratie- Analyse und Empfehlungen“

mit Prof. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a.D.

Veranstaltung des Wissenschaftsforums der Sozialdemokratie Baden-Württemberg

Liebe Mitglieder des Wissenschaftsforums,

liebe Genossinnen und Genossen, liebe Interessierte,

unsere Demokratie steht unter Druck. Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Bayern und Hessen, der Vormarsch des autoritären Populismus sowie eine zunehmende Verachtung gegenüber demokratischen Institutionen bereiten uns allen Sorgen. Mit Prof. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin ist es gelungen, einen renommierten Experten und hochkarätigen Referenten für dieses wichtige Thema zu gewinnen. Als „Public Intellectual“ ist er ein aufmerksamer Beobachter des politischen Geschehens und berät, u.a. als stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrates, den Deutschen Bundestag. Für die Körberstiftung verfasste er in den vergangenen Jahren drei Studien zur Demokratie-Entwicklung (nachzulesen auf der Website der Körber Stiftung) sowie ein Buch mit dem Titel „Die gefährdete Rationalität der Demokratie" aus dem Jahr 2020.

20.10.2023 in Veranstaltungen

Veranstaltung: „Windkraft: Wie gelingt uns der Ausbau?“

Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Veranstaltung

„Windkraft: Wie gelingt uns der Ausbau?“
am Donnerstag, 2. November 2023
um 19.00 Uhr im Architekturforum Freiburg e.V., Guntramstr. 15, 79106 Freiburg.

Die Windkraft spielt eine Schlüsselrolle bei der Energiewende, mit der fossile Energien wie Kohle durch erneuerbare Energien aus Wind und Sonne ersetzt werden. Um in diesem Prozess schneller voranzukommen, müssen noch deutlich mehr Windräder gebaut werden. Nach Branchenangaben gibt es in Deutschland derzeit ungefähr 28.000 Windräder an Land mit einer Gesamtleistung von rund 58 Gigawatt. Ziel der Bundesregierung ist eine installierte Leistung von 115 Gigawatt bis zum Jahr 2030.

In Baden-Württemberg und auch in der Region Freiburg passiert beim Windkraftausbau viel zu wenig. Im vergangenen Jahr wurden im Land genauso viele Windkraftanlagen neu gebaut, wie vom Netz genommen wurden. Damit hat die grün-schwarze Landesregierung im Jahr 2022 kein einziges zusätzliches Windrad gewonnen. Angekündigt hatte sie in ihrem Koalitionsvertrag 1000 neue Windräder!

Woran scheitert der Ausbau der Windkraft bislang und wie kann es gelingen, mehr Windräder zu genehmigen und zu bauen? Über diese Fragen und weitere Themen wie die Erschließung weiterer Standorte und die Netzanbindung von Windkraftanlagen wird Andreas Markowsky, Geschäftsführer der Ökostromgruppe Freiburg, referieren und mit uns diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen

Gabi Rolland MdL