Die SPD-Landtagsabgeordnete Gabi Rolland und die bildungspolitische Sprecherin der Gemeinderatsfraktion Viviane Sigg warnen vor den Auswirkungen einer geplanten Verwaltungsvorschrift des Sozialministeriums auf die Finanzierung der Schulsozialarbeit in Freiburg.
„Die Landesregierung unterstützt schon jetzt die Kommunen nur ungenügend bei der Schulsozialarbeit. Bisher zahlt das Ministerium nur 16.700 Euro für jede Stelle. Damit ist die zugesagte Drittel-Finanzierung durch Grün-Schwarz schon lange nicht mehr erreicht. Jetzt plant der grüne Sozialminister, dass künftig nur noch bis zu 0,6 Vollzeitkräfte pro Schule finanziert werden sollen. Das gefährdet die Schulsozialarbeit in vielen Städten und Gemeinden“, erklärte Rolland.
Stadträtin Viviane Sigg schließt sich ihr an: „Als SPD haben wir im Gemeinderat stark für den Erhalt und den Ausbau der Schulsozialarbeit gekämpft. Dies setzt die grün-schwarze Landesregierung jetzt leichtfertig aufs Spiel. Bestandsschutz für bestehende weitergehende Angebote gibt es nur auf Antrag und Überprüfung, wenn das Geld im Haushalt reicht. Gerade in Zeiten wachsender Herausforderungen ist Schulsozialarbeit ein unverzichtbarer Bestandteil des Schulalltags und fördert das soziale Miteinander.“