Gabi
Rolland
MdL

Pressemitteilung vom 31.07.2018
Landtagsabgeordnete Rolland unterstützt Mieter der Vonovia

„Unfassbar, was die Mieterinnen und Mieter der Vonovia erzählen“, urteilt Gabi Rolland, SPD-Landtagsabgeordnete nach ihrem Gespräch im Quartiersladen Weingarten. Betroffene schilderten ihr zahlreiche Probleme mit dem Immobilenkonzern bei der Behandlung von Mietfragen oder der Beseitigung von Missständen.

In Folge ihres Termins mit den Mieterinnen und Mietern hat sich Rolland mit einem Brief an den Vorstandsvorsitzenden von Vonovia gewandt. Darin schildert die Abgeordnete die ihr genannten Unzulänglichkeiten in den Wohngebäuden in Landwasser und Weingarten und schlägt zur Verbesserung der Situation ein Gespräch vor. Die Rede sei von fehlenden Schlössern an Haustüren, verstopften Gullydeckeln, defekten Lampen, kaputten Brandschutzleitungen, fehlender Entfernung von Laub und Grünschnitt sowie kaputten Aufzügen. Alles Ärgernisse, die nach einer Behebung rasch vergessen wären, wenn sich diese Zustände nicht über Wochen und Monate hinziehen würden. Die Mieterinnen und Mieter berichteten zudem über steigende Nebenkosten - auch für die Erledigung dieser Arbeiten.

Die SPD-Politikerin erinnert den Vorstand an den Anspruch, den der Wohnungskonzern Vonovia auf seiner Internetseite formuliert: gute, bezahlbare Wohnungen sowie wohnungsnahe Dienstleistungen zu einem fairen Preis anzubieten. Dabei stehe die Kundenzufriedenheit der Mieter im Zentrum der Anstrengungen. „Da gibt es noch ziemlich viel Luft nach oben“, schlussfolgert Rolland aus den ihr vorgetragenen Schilderungen. Während des Gesprächs mit den Mieterinnen und Mietern sei deren Gefühl von Ohnmacht und Zorn spürbar gewesen.

Es gelte daher, die Rechte von Mieterinnen und Mietern gegenüber Immobilienkonzernen zu stärken. In einem Brief an die Landesministerin für Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut, fordert die Abgeordnete zu prüfen, ob die Städte und Gemeinden besondere Zugriffsrechte erhalten könnten, wenn solche Vermieter ihre Pflichten vernachlässigen.