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Rolland
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Pressemitteilung vom 8.Oktober 2017
Rolle rückwärts beim Klimaschutz

Mit Erstaunen nimmt die Landtagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Gabi Rolland, die Rolle rückwärts beim Klimaschutz der Stadt Freiburg zur Kenntnis.

"Eigentlich müsste die heimliche Umwelthauptstadt für noch mehr Attraktivität im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sorgen. Stattdessen will sie aus dem Einheitstarif für die Regiokarte aussteigen."

Seit 20 Jahren hat sich die enge Zusammenarbeit in der Region Freiburg mit 600.000 Einwohnerinnen und Einwohnern bewährt. Die Regiokarte des Regio-Verkehrsverbund Freiburg GmbH (RVF) ist bis heute das einzig Verbindende - Stadt und Land, Hand in Hand. Während andere Städte wie Stuttgart aufgrund der Schadstoffproblematik darüber nachdenken, aus der Zonierung der Monatskarten auszusteigen, will Freiburg den umgekehrten Weg gehen.

Andersherum würde ein Schuh daraus: der Kampf gegen den Klimawandel lässt sich nur gewinnen, wenn das Kirchturmdenken endlich überwunden wird. Treibhausgase und Feinstaub lassen sich nur zurückdrängen – auch in Freiburg, wenn das Autofahren für den täglichen Bedarf zur Arbeit und Freizeit unnötig wird. Bestes Mittel sind attraktive Verkehrsangebote und ein akzeptabler Preis.

Dass es Mobilität nicht umsonst gibt, weiß inzwischen jedes Kind. Die Stadt Freiburg sollte also mit ihrem Gewicht in Bund und Land dafür Sorge tragen, dass eben beide mehr Geld in die Finanzierung des Schienen- und Busverkehrs stecken. Dies dürfte doch nicht so schwer sein, in einer grünen Stadt mit einer grünen Finanzministerin in Baden-Württemberg! Die SPD-Landtagsfraktion wird sich jedenfalls dafür einsetzen!